Unless it sells.

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Bezichtigungen / gelesen / gesehen

befindet eine Stuttgarter Marketingagentur mit erheblichem Mangel an humoristischer Relativierung, die nötig wäre, um derartige Befunde in irgendeiner erträglichen Weise einzubetten. Swabian Psycho mit ‘Firmenphilosophie’ – und ich rufe alle Texterinnen und in irgendeiner Weise Aktiven auf, schön gegen den Strich weiterzuarbeiten, solange das Kleingeld für diesen Luxus ausreicht, in einer Kombination aus Freude und Ignoranz gegenüber solcher versuchter Annexionen geistigen Outputs. Da passt, was Sloterdijk in einem einige Jahre alten Interview zur taz sagte: Dass es “Zornbankhäuser” braucht, bei denen man seine Wut deponieren kann, um sie nicht ungenutzt ins Leere, in den Masochismus oder die Depression laufen zu lassen. Er nennt da die linken Parteien als Ansprechpartner, aber eher als diese sehe ich die schönen Spielereien, die unter dem Label Culture Jamming firmieren. Unless it sells? Until it hurts. Das tut es schon.

Fußnote: Lesenwert zum ideologischen Trimm-Dich in für den Tummelplatz Universität konzipierten Gratis-Magazinen auch dieser Text.

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kulturalista

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