wurstfingrige ästhetik

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Bezichtigungen / gesehen / kurios

ich kann nicht anders. ich bin im sexblog der ZEIT (klingt paradox, ich weiß) hängen geblieben. da wird akribisch internettrash mit bezug auf leibesübungen gesammelt, dem ich einfach nicht widerstehen kann. so diese schlachter-anmaßung. welche kaufkraft gibt der wurstfingrigen ästhetik der fleischerei pahl recht, bitte? dieses bemerkenswerte gewerbe ist von einer lust an der absurdität gekennzeichnet, die dem handwerk sonst gemeinhin abgeht. die lust, aus leckereien aus totem schwein das ‘lustige’ zitat einer lebendsau inklusive kindchenschema zu zaubern, ist mir immer ein rätsel gewesen, gleichermaßen das masochistisch auf seinen sich einzuverleibenden schmerbauch deutende getier am straßenrand unweit seiner schlachtkammern. sie sind inventar einer welt, die mich staunen macht.

die folgende version einer stilisierten dame zum aufschneiden ist schlicht pathologisch und aus verständlichen gründen nicht mehr auf der fleischerei-homepage vertreten, aber von der aufmerksamen lady gelistet. kommt so was gut an auf rustikalen junggesellenabschiedsveranstaltungen? bitte nicht! bitte auch dort nicht!

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kulturalista

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