part-time heimat, unheimlich, notizen

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Bezichtigungen

Verwirrendes, Notizen: Das Wappen des Häuserhäufleins Schauenstein, unweit von Bayreuth gelegen, kommt ähnlich schwarz-weiß kariert daher wie der Halbbruder Parzivals, Feirafiz. (Danke an Eckart Breitinger für den Hinweis auf die weitere Ikonographie im Wappen) Genau: the Parzival, wie später bei Wagner; Wolframs-Eschenbach ist auch um die Ecke von hier, im schönen Mittelfranken gelegen. In Schauenstein aber nun, mit seinem komischen Wappen, so Sven Keller (2003) und andere, saß auch der Dreckskerl Josef Mengele kurz unter falschem Namen in Haft als POW; wie auch später im von mir auf Grund seiner fabelhaft schönen Textilien verehrten Örtchen Helmbrechts. Als Fritz Hollmann mäanderte Mengele dann weiter durch die Weltgeschichte, sortierte als Dr.med Kartoffeln auf einem Bauernhof in der Gegend um München und ließ sich 1949 in Argentinien einen Pass mit seinem richtigen Namen ausstellen. Ein Trost für diese Häufung von Unheimlichkeiten in der Part-Time-Heimat ist der mir von der Glücksmaschine Internet bereits auf Rang 3 der Suche nach ‘Mengele’ und ‘Schauenstein’ angepriesene Miststreuer “Mengele”. Recht so.

http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/miststreuer-es-350-mengele/95224884-276-6139

Hier der Link zu den USA-Protokollen zum Fall Mengele: http://www.justice.gov/criminal/hrsp/archives/1992/10-01-92mengele-rpt.pdf

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kulturalista

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